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VDI 2047

von Jochen Leuschner (Kommentare: 0)

Kühltürme bieten durch ihre Temperatur, die Feuchtigkeit und das Nährstoffangebot ideale Bedingungen für das Wachstum von Bakterien, Algen und Schimmelpilzen. Seit Januar 2015 gilt deshalb die VDI 2047 Blatt 2 zur

Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen

In den Geltungsbereich der Richtlinie fallen alle Anlagen, „bei denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommt“. Also konkret Verdunstungskühlanlagen mit Nasskühltürmen, Hybridkühltürme und adiabate Sprühkühltürme. Wohingegen Trockenkühltürme, Naturzugkühltürme mit einer Leistung von mehr als 200 MW und Anlagen mit Taupunktunterschreitung nicht der VDI 2047-2 unterliegen.

Was bedeutet das für den Betreiber einer solchen Anlage konkret?
Verschiedene Gesetze und Verordnungen, die den Betreiber einer Kühlturmanlage verpflichten, Dritte vor Gefahren zu schützen, gab es auch bisher schon. Neben einer allgemeinen Gefährdungsbeurteilung mit den daraus abgeleiteten Maßnahmen sind Betreiber jetzt aber zusätzlich verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach hygienischen Gesichtspunkten durchführen zu lassen – und zwar von „einer hygienisch fachkundigen Person“. Diese Gefährdungsbeurteilung muss eine Risikoanalyse und -bewertung umfassen, die auf Basis einer vollständigen Dokumentation des Systems erstellt wird.

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